Ein Kurs in Wundern ist ein Wunder


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Posted by Alban on August 25, 2004 at 02:09:13:

In Reply to: Re: Was sagst Du damit? posted by Alex v. Bethmann on August 23, 2004 at 08:23:37:


Hi Alex,

danke für Deinen Beitrag und dein Interesse am Kurs in Wundern.
Alles, was ich in Anführungszeichen gesetzt habe, stammt genau so aus dem Kurs. Ich habe vor Jahren in einem Buch über den Kurs gelesen und war hingerissen von den Perspektiven und Ausblicken, die mir darin von dem Buch "Ein Kurs In Wundern", das original in englisch als "A Course In Miracles" erschien, präsentiert wurden.

Ich sah darin eine Perspektive, die mir Heilung und Glück bringen würde, weil sie nicht auf eine Kraft dieser Welt zurückgeht, sondern m i r eine E n t s c h e i d u n g anbietet, die allein ich treffen kann und muss. Es gibt viele Worte, diese Entscheidung zu umschreiben, nenne sie die Entscheidung für das Wundern, für Gott, für Jesus Christus, für Glück, für Ganzheit, für das, was Du nicht kennst.
Die Erfahrung aber zeigt einzig und allein, dass das Resultat dieser Entscheidung mit nichts in dieser Welt zu vergleichen ist. Daher bedeutet diese Entscheidung die Absage an alles, was diese Welt dich gelehrt hat und lehren kann. Ich sah darin eine wirkliche und für mich akzeptable Perspektive, weil ich damit zum ersten mal eine Idee hatte, dass Gott oder die Wirklichkeit nichts mit dieser Welt zu tun haben, dass Gott nicht grausam ist.

Der Kurs lehrt, dass es keine Welt gibt, dass sie nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat, das sie dein eigenes Machwerk ist und nicht existiert. Das gilt für deinen Körper ebenso wie für alles, was Du durch diesen Körper siehst. Diese Welt stellt Deine Idee über dich selbst dar, die vollkommene Inszenierung der Trennung von allem, was ist. Trennung ist eine Idee, aber sie ist unmöglich. Daher bist Du im Irrtum mit dieser Idee.

Das Christentum, zumindest wie ich es erfuhr, lehrt die Idee der Sünde und der Wirklichkeit von Angriff und Angst. "Ein Kurs In Wundern" spricht zu mir und ich hörte es. Sünde und alles damit Verbundene stellt einen Irrtum dar, der berichtigt werden kann und muss und wurde. Jesus ist nicht für mich am Kreuz für meine Sünden gestorben, er ist nicht in den Himmel aufgefahren und hat mich hier in diesem Chaos zurückgelassen. Jesus hat eine Wirklichkeit demonstriert, von der ich und alles, Du und alles, ein integraler Teil ist. In seiner Auferstehung sind wir, du und ich und alle auferstanden. Diese Welt ist nur die Einnerung in unserem Geist an das, was längst vergangen ist und in Wirklichkeit niemals stattgefunden hat.

Wir haben immer Zugang zu dieser Wirklichkeit, da sie in unserem Geist ist, oder besser, da wir selbst diese Wirklicheit sind. Ein Kurs in Wundern ist mein Ticket raus, mein Erwachen aus diesem Traum des Todes, da er mir alle Macht gibt, mich daran erinnert, dass mir diese Macht immer noch gehört und dass sie niemals nicht angewendet werden kann.

Ein Kurs in Wundern sagt völlig klar, dass du die einzige Ursache dieser Welt bist, daher bist Du der der Erlöser dieser Welt. Erwachen ist Deine einzige Funktion, es gibt nichts anderes. Keinen Weg, der hier funktionieren könnte. Keine Möglichkeit, allen Glück und Frieden zu bringen außer durch Dein Erwachen, in dem Du alles, was Du gemacht hast, mit nach Hause nimmst.

Gerade sah ich den Film "The Butterfly Effect". Er startet in Deutschland morgen, am 26. August, in den USA ist er seit Januar zu sehen. Er zeigte für mich auf erschütternde Weise, dass, was auch immer ich hier ändere, ich niemals eine Welt vorfinden werden, mit der ich wirklich glücklich sein kann, im Gegenteil, es scheint immer schlimmer zu werden. Wenn alles eine Idee in meinem Geist ist, dann sind alle Ideen immer noch in meinem Geist. Da ich mich in einer Position befinde, in der ich nicht weiß, was zu meinem Besten oder was zum Besten von irgendjemandem ist, muss jeder Versuch, etwas neu zu arrangieren, mit Fehlern behaftet sein und kann mich nur enttäuschen, ganz einfach, weil die ganze Idee eine Idee des Todes und der Ungerechtigkeit ist. Wie könnte ein Teil davon verschont bleiben. Jeder hier mag vielleicht hoffen, dass es ihn für eine Weile verschone, in der er der Illusion nachgeht, dass es hier etwas gibt, das wertvoll ist. Doch spielt es wirklich eine Rolle, wie lange das unausweichliche Ende warten muss. Es ist jedes Mal Heulen und Zähneknirschen, wenn es mir nahekommt und meine Geliebten trifft, wenn ich das verliere, was ich liebe.

Ich bin nicht aus Zufall auf Ein Kurs in Wundern gestoßen, ebenso wenig wie Du. Dies ist die zweite Phase des Traums, in der Du siehst, dass Du der Träumer des Traums bist, und genügend Angst abgelegt hast, Dir diesen ganzen Wahnsinn mit Barmherzigkeit anzuschauen, um eine andere Wahl zu treffen. Es braucht Vorbereitung und dazu ist dir ein Kurs in Wundern gegeben. Es braucht keine Vorbereitung, weil die Wahrheit niemals abwesend ist. Es braucht aber Vorbereitung, weil ich von der Wahrheit abwesend bin. Ein ungeschulter Geist kann nichts erreichen.

Oder anders gesagt, Du bittest um Hilfe, aber du musst die Hilfe auch annehmen. Doch vor dieser Hilfe hast du mehr als vor allem anderen in der Welt Angst. Es ist die Angst vor Gott. You are in deep shit.

Es gibt wirklich Hilfe.

Ich hatte das Glück, Menschen zu treffen, die ähnlich fühlten und sahen, wie ich. Unsere Hintergründe sind sehr unterschiedlich, aber uns allen ist gemein, dass wir uns dessen bewusst sind, dass etwas in dieser Welt fundamental nicht stimmt.

Wenn du unter dem Stichwort Ein Kurs in Wundern suchst, findest du viele Seiten, die alle unterschiedlich mit dieser Botschaft umgehen. Letztlich wird es immer Deine Erfahrung sein, die zählt.

Vielleicht helfen dir folgende Links:

www.endeavoracademy.de
www.acimi.com
www.miraclesnetwork.org

Hier noch ein Auszug aus Ein Kurs in Wundern, es ist die Einleitung zum Übungsbuch, das eine Lektion für jeden Tag enthält.

Es geht um die T r a n s f o r m a t i o n deines Geistes.

Hier ist es:

"Eine theoretische Grundlage, wie sie das Textbuch liefert, ist der notwendige Rahmen, um den Übungen in diesem Übungsbuch Bedeutung zu verleihen. Indessen ist es die Durchführung der Übungen, die das Ziel des Kurses möglich macht. Ein ungeschulter Geist kann nichts erreichen. Dieses Übungsbuch bezweckt, deinen Geist so zu schulen, dass er den im Textbuch dargelegten Richtlinien zufolge denkt.

Die Übungen sind ganz einfach. Sie erfordern nicht sehr viel Zeit, und es spielt keine Rolle, wo du sie durchführst. Sie bedürfen keiner Vorbereitung. Die Schulung dauert ein Jahr. Die Übungen sind von 1 bis 365 durchgezählt. Nimm dir nicht vor, mehr als eine Lektion am Tag durchzunehmen.

Das Übungsbuch ist in zwei Hauptteile gegliedert; im ersten geht es um das Aufheben der Art und Weise, wie du jetzt siehst, im zweiten um die Aneignung der wahren Wahrnehmung. Mit Ausnahme der Wiederholungen sind die täglichen Übungen um einen zentralen Leitgedanken herum angelegt, der zu Beginn angeführt wird. Daraufhin folgt eine Beschreibung der besonderen Vorgehensweisen, nach denen der Leitgedanke für den Tag angewendet werden soll.

Das Übungsbuch zielt darauf ab, deinen Geist systematisch in einer anderen Wahrnehmung von allen und allem in der Welt zu schulen. Die Übungen sind so angelegt, dass sie dir die Lektionen verallgemeinern helfen, damit du verstehst, dass jede einzelne gleichermaßen auf jeden und alles, was du erblickst, anwendbar ist.

Die Übertragung der Schulung in der wahren Wahrnehmung geht nicht in der gleichen Weise vor sich wie die Übertragung der Schulung der Welt. Ist die wahre Wahrnehmung in Verbindung mit irgendeinem Menschen, irgendeiner Situation oder Begebenheit erlangt, dann ist ihre totale Übertragung auf jeden und alles gewiss. Anderseits bewirkt eine einzige Ausnahme, die der wahren Wahrnehmung vorenthalten wird, dass diese auch überall sonst unmöglich wird.

Die einzigen allgemeinen Regeln, die durchweg zu beachten sind, sind folgende: erstens, dass die Übungen, wie jeweils angegeben, mit großer Genauigkeit im Detail durchgeführt werden. Das wird dir helfen, die jeweiligen Gedanken verallgemeinernd auf jede Situation anzuwenden, in der du dich befindest, und auch auf alle und alles darin. Zweitens vergewissere dich, dass du nicht von dir aus entscheidest, dass es einige Menschen, Situationen oder Dinge gibt, auf welche die Leitgedanken nicht anwendbar sind. Dadurch wird die Übertragung deiner Schulung behindert. Es liegt gerade im Wesen der wahren Wahrnehmung, dass sie keine Grenzen hat. Sie ist das Gegenteil der Art und Weise, wie du jetzt siehst.

Insgesamt ist der Zweck der Übungen, deine Fähigkeit zu steigern, die zu übenden Gedanken so auszudehnen, dass sie alles einbeziehen. Das wird keine Mühe deinerseits erfordern. Die Übungen selbst erfüllen die Bedingungen, die für diese Art der Übertragung nötig sind.

Es wird dir schwer fallen, manche der Gedanken, die im Übungsbuch dargelegt werden, zu glauben, andere wieder mögen dir ziemlich überraschend vorkommen. Das spielt keine Rolle. Du wirst nur gebeten, die Gedanken so anzuwenden, wie du angeleitet wirst. Du wirst nicht gebeten, sie überhaupt zu beurteilen. Du wirst nur gebeten, sie anzuwenden. In ihrer Anwendung wird sich dir ihre Bedeutung erschließen, und sie wird dir zeigen, dass sie wahr sind.

Denke nur an dies: Du brauchst die Gedanken nicht zu glauben, du brauchst sie nicht anzunehmen, du brauchst sie nicht einmal willkommen zu heißen. Einigen darunter wirst du dich vielleicht aktiv widersetzen. Nichts von alledem spielt eine Rolle, noch wird es ihre Wirksamkeit vermindern. Erlaube dir aber nicht, bei der Anwendung der Gedanken, die das Übungsbuch enthält, Ausnahmen zu machen, und wende sie an, was auch immer deine Reaktionen auf diese Gedanken sein mögen. Nicht mehr als das ist erforderlich."

Herzliche Grüße,
Alban


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